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In der Sitzung vom 25.07.2017 genehmigte der Gemeinderat die Beauftragung des Caritasverbands Bruchsal zur Durchführung der IST-Analyse zum Thema Wohnen und Wohnumfeld. Die IST-Analyse ist Grundlage für die Beantragung von Zuschüssen beim Kuratorium Deutscher Altershilfe.

Bei einem positiven Entscheid des Kuratoriums wird ein 0,75 Arbeitsplatz eines Managers bzw. einer Managerin für maximal 3 Jahre geschaffen. Die Aufgabe des Managers bzw. der Managerin ist es ein soziales Quartiersmanagement für Kronau aufzubauen. Ziel ist es nach Ablauf der 3 Jahre ein funktionierendes Quartiersmanagement zu schaffen.

Die Personalkosten werden zu 80% vom Kuratorium getragen. Die Gemeinde übernimmt die verbleibenden 20% der Kosten.

Der Sozialausschuss des Gemeinderats begleitet dieses Projekt als Beirat.

(Quelle: Ratsticker vom 25.07.2017)

 

 

Die Aufforderung an die Bürger Barrieren zu melden fand eine große Resonanz. Beeindruckend war, wie die Barrieredetektive unserer Schulen veranschaulichten, wie Barrieren aus alltäglichen Gewohnheiten von Bürgern entstehen. Aus 139 Meldungen wurden nach Abzug von Doppelmeldungen sowie allgemeinen Hinweisen auf Barrieren letzlich 69 Barrieren identifiziert. Diese Barrierenhinweise wurden Prioritäten zugeordnet hinsichtlich Dringlichkeit, Finanzbedarf und Koordinierung mit anderen Baumaßnahmen.

In die Prioritätenklasse 1 wurden 21 Barrieren aufgenommen. Die Maßnahmen reichen von der Einrichtung von Behindertenparkplätzen über erleichterte Zugänge zu öffentlichen Gebäuden bis hin zu Gehweganpassungen. Für diese Maßnahmen wurde ein Finanzmittelbedarf von ca. 75.000 € veranschlagt. Diese Maßnahmen sollen in den nächsten 12 Monaten umgesetzt werden.

Zu diesem Termin hatte die GiK Frau Dr. Judith Schoch eingeladen, um uns zum Thema ´Soziales Quartierkonzept´ zu informieren. Frau Dr. Schoch ist Mitarbeiterin des Caritasverbands Bruchsal und dort für die Bereiche ´Wohnberatung und Quartiergestaltung´ zuständig.

Um in Kronau ein entsprechendes Quartiersmanagement auf den Weg zu bringen und dafür die notwendigen Finanzmittel zu erhalten, müssen den bewilligenden Gremien ausführliche Konzeptbeschreibungen vorgelegt werden.

Da Frau Dr. Schoch in dieser Hinsicht schon Erfahrungen hat, lag es für die GiK auf der Hand sich ihre Unterstützung zur Erstellung der Unterlagen zu sichern. Frau Dr. Schoch erklärte sich hierzu bereit, machte aber darauf aufmerksam, dass von der Gemeinde Kronau eine offizielle Anfrage an den Caritas-Verband gerichtet werden muss.

Herr Bürgermeister Burkard wird diesen Vorgang dem Gemeinderat zur Zustimmung vorlegen damit die erforderliche Beauftragung erfolgen kann.